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Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL)

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Lehren mit Behinderungen und chronischen Krankheiten von Studierenden

20.10.2017

Sieben Prozent der Studierenden haben eine Behinderung, chronische Krankheit oder Teilleistungsstörung wie z.B. Legasthenie. Für 45% von ihnen wirken sich psychische Beeinträchtigungen am stärksten auf das Studium aus, für 20% chronisch-somatische Erkrankungen (z.B. Allergien, Rheuma, Tumorerkrankungen), für 6% Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie), für 5% Sehbeeinträchtigungen, für 4% Bewegungsbeeinträchtigungen und für 3% Hör-/ Sprechbeeinträchtigungen. Nur bei 6% der Studierenden ist die Beeinträchtigung für Dritte auf Anhieb wahrnehmbar

Dies sind kleine Ausschnitte aus der Erhebung "beeinträchtigt studieren" (PDF-Download) des Deutschen Studentenwerks (DSW). Sie zeigt auf zeigt, wie vielfältig die Gruppe der Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ist und wie sich die Beeinträchtigungen konkret im Studium auswirken.

Was können Sie tun?

Sprechen Sie gegenüber den Studierenden darüber, dass Sie von diesen Beeinträchtigungen wissen und für Betroffene eine gelungene Teilhabe an der Lehre ermöglichen wollen. Laden Sie die Studierenden ein, sich bei Ihnen direkt und persönlich zu melden. Sie können dafür Folien (Deutsch und Englisch) nutzen, die das becks vorbereitet hat. 

Weitere Hinweise erhalten Sie in der Handreichung des Deutschen Studentenwerks mit dem Titel "Studieren mit Behinderungen und chronischen Krankheiten – Informationen und didaktische Hinweise für Lehrende" (Download)

Kontaktpersonen

An der Universität Bayreuth ist die Stabsstelle becks (Beauftragter für behinderte und chronisch kranke Studierende) für diese Gruppe der Studierenden zuständig. Die Ansprechpartner sind hier

  • Dr. Ulf Vierke (Beauftragter für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen)
  • Sarah Böllinger (Büro der Stabsstelle becks)

Studierenden mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen steht ein Nachteilsausgleich zu. Sie erhalten bei der Stabsstelle becks Hinweise dazu. 

Literaturhinweise

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